Tauchen im Taucherkessel Löbejün

Früh am Morgen im Taucherkessel

Bericht vom Tauchen

Es war schon irgendwie mystisch. Der See des Taucherkessels Löbejün war ganz im Nebel getaucht. Still und einsam ist es; geschuldet dem trüben Wetter mit Nieselregen. Nur wenige Taucher haben sich an diesem Morgen in Löbejün zum Tauchen eingetroffen.

Dirk und ich waren dann auch die ersten Taucher im Wasser. Gleich unterhalb der Wasseroberfläche stellte sich heraus, dass wir für unseren Wagemut, das Wetter betreffend, mit einer super Sicht belohnt werden würden. Einzig ein paar Sonnenstrahlen hätten dies nun noch toppen können. Auf dem Seegrund wurde dann der heimische Hecht sanft aus seinem Morgenschlaf von uns geweckt. Kreuz und quer wurde der See von uns betaucht. Wir blicken ja schließlich schon auf eine Vielzahl an Tauchgänge in diesem Gewässer zurück, daher fällt die Navigation Unterwasser auch recht leicht.

Immer wieder blickten wir die über 20 Meter hohen Steilwände hinauf. Sehr imposant anzuschauen, besonders bei solch einer ausgezeichneten Sichtweite. Die Steilwände ragen noch weit aus dem Wasser und bilden so den Kessel des Tauchsees. In Begleitung von mehreren Fischschwärmen ging es dann weiter zum Ausstieg, wo uns dann noch ein Karpfenpärchen begegnete.

Tauchplatz

Artikel von Marco Dittmer